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An der Tunnelanlage in Klein Hutbergen, die für die Unterquerung der Aller im Rahmen der Teilerdverkabelung des Projekts Stade – Landesbergen entsteht, wurde es am Abend des 6. November ernst. Mit rund 60 Einsatzkräften aus Hönisch-Hutbergen sowie aus Dauelsen, Döhlbergen-Rieda und Verden rückte die Feuerwehr für ein anspruchsvolles Übungsszenario an.
Der Einsatz hatte es in sich: In der Baugrube und im 200 Meter langen Tunnel waren zwei eingeschlossene Personen zu retten. Während eine verletzte Person in der Baugrube erstversorgt werden musste, konnte die zweite nur mit Atemschutz aus den Tiefen des verqualmten Tunnelinneren geborgen werden. Parallel dazu pumpten die Kräfte kontinuierlich das in den Tunnel eingedrungene Wasser ab und leuchteten den Einsatzbereich aus.
Für die Feuerwehr bot die Übung eine einmalige Gelegenheit, auf einer solchen Baustelle realitätsnah trainieren zu können und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln. Mit insgesamt neun Fahrzeugen und der Unterstützung des Rettungsdiensts probten die Beteiligten einen Einsatz unter komplexen Bedingungen. Im Fokus standen dabei unter anderem die Koordination spezialisierter Einheiten, Atemschutzarbeit und technische Rettungsvorgänge.

